Happy Mary – So wars

Wie ihr ja bestimmt auf Twitter mitverfolgt habt, hatten wir jede Menge Spaß. Hier mein persönlicher Blick auf dieses Großereignis:

Für mich fing die Happy Mary bereits vorzeitig an: Nämlich mit den Planungen. Seit etwa einem Monat tüftelte ich am Programm, holte mir mehrere Meinungen ein, Schrieb die Einkaufslisten und horchte rum wer was organisieren kann. Dann kam der vergangene Freitag.

Bereits um 12 Uhr begannen wir damit die Einkäufe für Happy Mary zu tätigen. Zwei Einkaufswagen voll mussten wir transportieren. Diese brachten wir dann auch erfolgreich im Auto unter und luden das Ganze auf der Happy Mary wieder aus.

Danach gings ans Ausladen und Feuermachen.

Bevor die ersten Kinder eintrafen gabs bereits den ersten Schauer und wir machten uns Gedanken darüber, wie wir das Programm verändern müssten damit wir trotz des Regens noch Spaß hätten.

Wir entschieden uns für verschiedene Angebote im Trockenen. Dafür hatten wir auf den letzten Drücker noch daran gedacht uns Brettspiele einzupacken. Der Regen machte nicht nur uns, sondern auch dem Feuer zu schaffen, so dass eine DrainageRinne nötig war, um das Feuer vor dem Ausgehen zu bewahren.

Als es ans Abendessen ging war glücklicherweise der Regen weniger geworden und wir konnten alle unsere gebratene Wurst vom Grill genießen.

Danach kam die erste Überaschung:

Die Feuerwehr aus Faid verlegte ihre wöchentliche Übung zu uns, sodass wir den Feuerwehrleuten dabei zusehen konnten, wie sie „Paul“ aus der vermeindlich brennenden Happy Mary retten konnten. Nur das mit dem Zielen, liebe Feuerwehrleute, müssen wir nochmals üben :)

Als es endlich dunkel war, starteten wir unsere Nachtwanderung. Auch dieses Jahr lauerte uns einiges an unheimlichen Gestalten und Wesen am Wegesrand auf. So wurden wir von einem Zottelbären und einem Gespenst verfolgt und mussten, da Vollmond war, uns vor den Rufen der Werwölfe in Acht nehmen. Trotz all dieser Gefahren fanden alle Kinder wieder sicher zurück zum Lager und brieten ihr Stockbrot, bevor die einen abgeholt, die anderen müde ins Bett wankten. Wer genau hinhörte, konnte die Trainer abends noch beim Singen belauschen. Nicht immer richtig, aber dafür um so lustiger.

Am nächsten Morgen schien das Wetter sich etwas gebessert zu haben, sodass wir unser Frühstück nach draußen verlegen konnten. Doch die anfängliche Euphorie über das bessere Wetter dauerte nicht lange und es fing wieder an zu regnen. Also wurde kurzer Hand die Happy Mary durch die Kinder zum Spielplatz erklärt und es wurde Fangen und Verstecken gespielt und die Tujutasche ausgeräumt. Zum Mittagessen gab es Chili Con Carne, bei dem wieder fleißig bei der Zubereitung geholfen wurde und es somit auch deutlich besser schmeckte.

Der Nachmittag wurde von den älteren Turnern hauptsächlich (wegen des schlechten Wetters) mit Munchkin-spielen verbracht. Erst gegen Abend ließ der Regen so weit nach, dass wir uns wieder ans Lagerfeuer setzen konnten.

Das Waffelbacken auf dem Grill verlief erst nach mehreren Anläufen reibungslos, aber geschmeckt hats trotzdem.

Abends war es wieder so trocken, dass wir am Lagerfeuer sitzen konntne. Ihr glaubt ja garnicht was wir damit alles machen konnten. Außerdem haben wir „Werwölfe von Happy Mary“ gespielt.

Am Sonntag wurde gut gefrühstückt, es gab Pfannkuchen. Danach wurde aufgeräumt, gekehrt und geputzt und anschließend noch eine Partie „Das Nilpferd in der Achterbahn“ gespielt (auch wegen schlechtem Wetter) und anschließend um 15Uhr die Happy Mary abgeschlossen und heim gefahren.

 

Ich danke allen betreuenden Trainern für die teils sehr kurzen Nächte, den Eltern für die großzügige Umsorgung mit Salaten, Kuchen und Ähnlichem und natürlich danke ich allen teilnehmenden Turnern, ohne die dieses Wochenende bestimmt nicht so schön gewesen wäre.

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