Turnfest Metropolregion Rhein-Neckar – Mein Bericht

Mit großer Vorfreude starteten wir am Samstag, 18. Mai auf dem Endertplatz. Unser Gepäck und wir selbst passten wunderbar in den dafür vorgesehenen Kleinbus. Insgesamt 11 Cochemer, davon 6 Turner machten sich auf den Weg in die Metropolregion Rhein-Neckar, genauer gesagt auf nach Frankenthal in das Karolinengymnasium. Dort nach gemütlicher Fahrt angekommen bezogen wir Quartier und machten uns auch schon wieder auch schon wieder auf, um beim Turnfestumzug aktiv mitzuwirken. So sammelten wir uns in den Augustaanlagen und nahmen die Fahne des Turngau entgegen um sie während dem Turnfestumzug zu tragen. Bei herrlichem Wetter zogen die Aktiven flankiert durch ihre Fahnen und viel Musik zum Wasserturm, an dem die Eröffnungsfeier im Anschluss stattfand. Nach einem hervorragenden Essen im Eichbaum fuhren wir wieder „nach Hause“ nach Frankenthal. Dort wurde der Beginn des Turnfests noch bis tief in die Nacht hinein gefeiert.

Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück wieder auf nach Mannheim, diesmal auf die Festmeile, auf der die ersten Mitmachangebote genutzt wurden. Darunter vor allem der Handstand-TÜV. Vor allem ich hatte es darauf abgesehen – schließlich war mein vorheriger Handstand-TÜV dieses Jahr abgelaufen. Nun ist mein Handstand wieder geprüft und für die nächsten vier Jahre gültig 😉 Auch durfte der Alla-Hopp Test nicht fehlen. Natürlich, wenn wir schonmal dabei waren, haben wir auch das Gerätturnabzeichen gemacht. Auch bei diesem haben wir alle sehr erfolgreich abgeschlossen, wenn auch die Geräte mehr als fragwürdig waren. So sollte ein einzelner Männerbarrenholm ohne Magnesia! Ein Reck darstellen. Wegen des im Laufe des Tages einsetzenden Regens planten wir einen Kinobesuch am Abend nach dem Abendessen beim Griechen. Da aber unser gewünschter Film nur in der Originalvertonung (englisch) angeboten wurde und nicht alle von uns ausreichend englisch verstanden wurde spontan umgeplant und Patrick aufgesucht, bei dem wir noch einen sehr schönen Abend hatten. Auch nach unserer Heimkehr in die Schule wurde wie gewohnt dort weiter gefeiert.

Montags wurde der Tag zunächst ruhig angegangen und Sascha leitete einen Rubik-Workshop. Anschließend haben wir uns in Mannheim mit Daniel, sowie Patrick und Maren getroffen und haben wieder einen Pin, diesmal den Geocache Pin, gemacht. War eine schöne Tour durch Mannheim mit einigen, auch den mittlerweile Einheimischen, noch unbekannten Orten und Fakten um die Quadratstadt. Die Magnetbühne am Wasserturm war sehr schön anzusehen und wir haben sogar der Gruppe aus Gau-Algesheim zusehen können, einem Verein, der in unserer Schule neben und unter uns wohnte. Als der Mexikaner öffnete pilgerten wir dort hin, zwar mit Hunger, aber auch mit einem schlechten Gefühl im Bauch, weil kurz nach unserem Aufbruch Bändchen verteilt wurden, die uns den Zugang zu dem Open-Air Konzert von den Söhnen Mannheims garantieren sollten. Unser Hunger war aber stärker, sodass wir nur auf den guten Willen der Security hoffen mussten. Nach einem sehr leckeren Abendessen ging es also wieder zum Wasserturm und als ob die Security uns erhört hatten bekamen wir alle unsere Bändchen und somit konnten wir die Söhne Mannheims quasi hautnah erleben. Super Konzert. Abends: Ihr wisst schon :-)

Dienstag: Unser erster Wettkampf-Tag. Nachdem wir den Weg nach Schifferstadt erfolgreich gemeistert hatten und uns in den drei! Hallen zurecht gefunden hatten konnten Sascha (38,85 Punkte, Platz 37) und ich (39,70 Punkte, Platz 57) unseren Wettkampf absolvieren und wurden beide Erster Sieger. Abends standen die Deutschen Meisterschaften an. Dort kamen wir gerade noch so pünktlich an und konnten einem erstklassigen Wettkampf beiwohnen. Wir konnten den dramatischen Ausgang am Boden bei den Übungen von Fahrig und Hambüchen miterleben. Auch dieser Abend wurde wie die anderen auch in der Schule erst tief in der Nacht beendet. Dabei machten sich die ersten Folgen des Schlafentzugs bemerkbar: Unsere Runde war deutlich reduziert und auch bei unseren Turnfreunden aus dem übrigen Turngau machte sich schon frühe Müdigkeit breit.

Mittwoch und wir fuhren erneut nach Schifferstadt, diesmal zum Wettkampf von René (37,15 Punkte, Platz 87) und Marcel (37,50 Punkte, Platz 79). Auch diese meisterten ihren Wettkampf erfolgreich. Der Abend war vom Teil zwei der deutschen Meisterschaften erfüllt. Spannende Übungen und Höchstleistungen reihten sich wie auf einer Perlenkette aneinander. Die Nacht wurde wieder etwas länger 😉

Der Donnerstag wurde in aller Ruhe angegangen. Nach einem ausführlichen Frühstück fuhren wir in aller Ruhe wieder auf das Messegelände, zum Einen, damit wir unsere Urkunden abholen konnten und zum anderen, damit wir noch den letzten fehlenden Pin absolvieren konnten. Dabei holten wir uns nicht nur durch unseren letzten Pin und damit auch unsere verdiente Trophäe: das Turnfest Halstuch in rot, sondern wir machten auch beim Inselhopping der TuJu mit und verdienten uns die stylische TuJu-Sonnebrille. Beides sehr coole Accessoires. So gerüstet konnten wir uns aufmachen zur TuJuParty. Laut Ausschreibung eine Rock-Party, entpuppte sich vor Ort als mittelgute Disco. Nachdem etwa 1 Stunde lang drei Bands dem angeheizten Publikum vorspielten und danach von diesem bewertet wurden, damit die beste Band einen Gutschein für eine professionelle Aufnahme bekam, was sich als schwierig herausstellte und letzten Endes es zwei Gewinner gab, legte der DJ richtig los und heizte der Menge mit bekannten Songs aus den Charts ein. Gegen 2 Uhr siegte die Vernunft bei unseren Turnern, da am Freitag Kai und Dennis noch Wettkampf hatten und wir traten den Heimweg an. Dieser Abend wurde nicht mehr all zu lang.

Am letzten Tag, dem Freitag fuhren wir nach viel zu wenig Schlaf auf den Wettkampf von Dennis (39,20 Punkte, Platz 83) und Kai (36,45 Punkte, Platz 157), den diese auch erfolgreich bestritten. Auf Grund von terminlichen Engpässen mussten wir uns beeilen um noch rechtzeitig zur Stadiongala im Mannheimer Carl-Benz Stadion zu erscheinen. (Warum eigentlich nicht die SAP-Arena?) Dort wurde die fulminante Show von Herrn Ginger eröffnet, der termingerecht mit einem Fallschirm punktgenau in das Stadion einschwebte. Die Show bot wie immer alles, was das Turnerherz begehrt. Von ganz alt bis ganz jung war alles dabei. Nach der Stadiongala packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Heimweg. Sicher nach Hause gefahren von Brändy holten wir alle etwas Schlaf nach und waren uns sicher:

Berlin, Berlin wir Turnen in Berlin! Und zwar 2017!

Bilder gibt es vor allem hier:

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