Wir trainieren: Handstand

Heute in der Reihe „Wir trainieren“: Der Handstand
Der Handstand ist beim Turnen elementar, das heißt, dass wir Turner ohne ihn keine schwierigeren Übungen turnen können. Aus diesem Grunde müssen wir ihn üben.
Als erstes brauchen wir Kraft: Davon insbesondere Kraft in den Armen und im Rumpf. Um dies zu üben eignen sich besonders Liegestütze, SitUps und Spannungsübungen in der Schiffchenposition in Bauchlage und Rückenlage. Ist diese Kraft ausreichend, können wir in Richtung Handstand gehen.
Dafür bietet es sich zunächst an, an einer Wand zu üben. Auf den Händen stützend mit den Füßen die Wand hochlaufen gibt noch mehr Kraft und vermittelt einen ersten Eindruck von der Bealstung der Hände im Handstand. Das schöne ist, dass der Turner keinerlei Hilfestellung braucht, da zur Not die Matte unter ihm einen Sturz abfedern kann.
Auch kann die Wand dafür benutzt werden das Schwingen in den Handstand zu üben in dem der Turner versucht mit einem bein Schwung zu holen und dann oben im Handstand, gegen die Wand gelehnt, stehen zu bleiben. Dabei ist eine unterstützende Hilfestellung des Trainers sinnvoll.
Um die Handstandposition zu festigen kann sich der Turner seitwärts im Handstand an der Wand entlang bewegen.

Voraussetzungen

  • Armkraft
  • Schulterkraft
  • Rumpfkraft
  • Kraft in den Beinen
  • Körpergefühl
  • Gleichgewicht
  • Beweglichkeit (zum Schwingen in den Handstand)

Bei einem Wettkampf achtet der Kampfrichter besonders auf:

  • gestreckte Zehen
  • gestreckte Beine
  • gerader Rumpf, das heißt kein Hohlkreuz oder wie es bei uns genannt wird, keine „Banane“
  • geöffneter Arm-Rumpfwinkel, das heißt, dass die Arme mit dem Oberkörper eine gerade Linie bilden (beide Ohren sind zwischen den Armen)
  • Standzeit: Ein „Stand“ beim Turnen bedeutet immer, dass die Position mindestens 3Sekunden ohne Bewegung des Turners gehalten wird

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